Die heutige Luftlandebrigade 31 entstand am 1. April 1993 aus der Zusammenlegung der ehemaligen Luftlandebrigade 27 aus
Lippstadt und der ehemaligen
Panzergrenadierbrigade 31 aus Oldenburg. Die damaligen Bataillone fusionierten zum 26 March 1993 wie folgt: • Fallschirmjägerbataillon 271 aus
Iserlohn und Panzergrenadierbataillon 313 aus
Varel zum Fallschirmjägerbataillon 313 in Varel, • Fallschirmjägerbataillon 273 aus Iserlohn und Panzerbataillon 314 aus Oldenburg zum Fallschirmjägerbataillon 314 in Oldenburg. • Fallschirmpanzerabwehrbataillon 272 aus
Wildeshausen blieb zunächst unverändert drittes Bataillon der Brigade. Später wurde das Fallschirmjägerbataillon 314 aufgelöst und das einzige Fallschirmjägerbataillon der
Jägerbrigade 37 (das Fallschirmjägerbataillon 373) der Luftlandebrigade 31 unterstellt. Von 1994 bis 2002 war die Brigade Teil der
Multinational Division Central (MND-C) der
NATO. Im Zuge der Neustrukturierung wurde das Fallschirmpanzerabwehrbataillon 272 zum Luftlandeunterstützungsbataillon 272 umgegliedert. In diesem wurden Teile der unmittelbaren Brigadeeinheiten - LL-Sanitätsdienst (eine Kompanie) und LL-Versorgung (zwei Kompanien), mit einer eigenen Stabs-Versorgungskompanie und eine Ausbildungskompanie (ab 2006) - zusammengefasst. Bis 2007 wurden die Standorte
Doberlug-Kirchhain, Varel und Wildeshausen geschlossen und ein Großteil der Luftlandebrigade 31 „Oldenburg“ nach Seedorf verlegt. Die Kasernenanlage, in der zuvor eine mechanisierte Brigade des niederländischen Heeres stationiert war, wurde dazu saniert. Stab und Stabskompanie der LLBrig 31, sowie die 1. und 2. Kompanie des Luftlandeunterstützungsbataillon 272 wurden in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Oldenburg zusammengefasst. Hauptgrund dafür war das in den Jahren 1999-2000 erbaute Gebäude des Fallschirmgeräte-/Luftumschlagzuges, welches weitreichende Möglichkeiten und Mittel zur Instandsetzung, Instandhaltung (u.a. Reinigung, Packen) und Lagerung von Fallschirmen und ähnlichem Gerät der Luftlandebrigade 31 und auch anderer springender Verbände (z.B. dem deutschen
SEK/M), z.B. durch einen Trockenturm, bot. Auch die vorhandene Fallschirmsprunganlage zur Simulation eines Sprunges mit einem Automatikschirm aus einem Flugzeug hatte die Entscheidung, den Standort Oldenburg weiterhin durch Teile der Brigade zu nutzen, nachhaltig positiv beeinflusst. Ebenfalls wurde kolportiert, dass der in Verteidigungsfragen äußerst einflussreiche Wahlkreisabgeordnete Oldenburgs
Thomas Kossendey (zum damaligen Zeitpunkt stellvertretender Vorsitzender des
Verteidigungsausschusses des
Deutschen Bundestages und heute
Parlamentarischer Staatssekretär im
BMVg) hierauf massiv Einfluss genommen habe. Im Februar 2011 waren Teile der Brigade an der Evakuierung westlicher Zivilisten aus
Libyen beteiligt (→
Operation Pegasus). --> In 2014 the brigade was restructured as
31st Paratrooper Regiment which joined the 1st Airborne Brigade on 1 April 2015. == Commanders ==