Der Postaer Sandstein entstand in der
Kreide, im unteren
Turon. Dieser
Naturstein kann weißlich sein oder er wird durch
Limonitanteile gelblich, gelblichgrau und hellgelblich bis braun gefärbt. Er ist
kieselig gebunden. Die Korngröße liegt durchschnittlich zwischen 0,25 bis 0,5 Millimeter und die Zwischenräume sind weitgehend frei von
pelitischen Anteilen (Unterschied zum Sandstein Typ
Cotta). Er wird als mittelkörnig bezeichnet und ist frostfest. Typisches optisches Merkmal sind die fahnenartigen Bänderungen der Eisenmineralien (
Limonitkomplex). Seine Schichtung kommt erst nach einem Einbau im Freien und entsprechender
Verwitterung in Erscheinung, denn auf frischen Bruchflächen im
Steinbruch erscheint der Werkstein als ungeschichtet. Bei einem Einbau im Außenbereich dunkelt dieser Sandstein, wie viele gelbe Sandsteine bis zur Schwarzfärbung nach. Dies ist kein Schaden, denn die technischen Werte verändern sich dadurch nicht. Es hängt damit zusammen, dass die im Stein enthaltenen Eisenminerale angelöst werden und deren Reaktionsprodukte an die Steinoberfläche wandern.
Mikrobielle Begleitprozesse sind dabei nicht ausgeschlossen. Dies führt unter den gängigen Umweltbedingungen zu schwarzer
Patina. --> == Quarrying and use ==