MarketRur Dam
Company Profile

Rur Dam

The Rur Dam is a 77.2 metre high dam located in the southwestern part of the state of North Rhine-Westphalia in Germany. It was built in 1939 and impounds the Roer to form the Roer Reservoir which is 7.83 km2 in area. It lies within the districts of Aachen and Düren.

Geographische Lage
Die aus Rurtalsperre Schwammenauel und Rurstausee bestehende Stauanlage Rurstausee befindet sich in der Rureifel (Teil der Nordeifel) nordwestlich und westlich des Kermeters, nordöstlich des Monschauer Heckenlands bzw. ost-südöstlich des Höhenzugs Buhlert zwischen Simmerath (Städteregion Aachen) im West-Südwesten und Heimbach (Kreis Düren) im Osten. Sie liegt unmittelbar unterhalb bzw. nördlich des Paulushofdamms, der das Wasser von Rur und Urft zum Obersee aufstaut, und erstreckt sich im 2004 gegründeten Nationalpark Eifel, der von den Grenzen des Naturparks Hohes Venn-Eifel umrahmt ist. == Talsperre ==
Talsperre
Die Rurtalsperre Schwammenauel, die ein als Erd- und Steinschüttdamm mit innen liegender Dichtung aus Lehm errichteter Staudamm ist, steht im Kreis Düren rund 2,7 km westlich des Zentrums der Kernstadt Heimbach bzw. wenige hundert Meter westlich des Heimbacher Stadtteils Hasenfeld. Die Talsperre wurde von 1934 bis 1938 erbaut und im Erstausbau 1939 in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Grundablassrohre der Talsperre als Abwehrmaßnahme gegenüber den vorrückenden Alliierten am 8. Februar 1945 gesprengt. Nach einer Erweiterung zwischen 1955 und 1959 wurde der Damm 1961 um etwa 20 m auf 77,20 m über der Gründungssohle erhöht. == Stausee ==
Stausee
Der Rurstausee, der voll aufgestaut 10,6 km lang ist (laut Deutscher Grundkarte; die Luftlinie zwischen See-Ende und Staudamm umfasst ca. 5 km), 783 ha Gesamtfläche und 203,2 Mio. m³ Stauraum aufweist, befindet sich in der Städteregion Aachen und dem Kreis Düren am Kermeter zwischen dem Heimbacher Stadtteil Hasenfeld im Nordosten, dem Nideggener Stadtteil Schmidt und dem Simmerather Gemeindeteil Rurberg im Südwesten. Ortschaften, von denen Zugang zum Stausee möglich ist, sind Heimbach, Rurberg (Obersee), Schmidt-Eschauel, Schwammenauel und Woffelsbach (alphabetisch sortiert). An das Südwestende des Rurstausees grenzt direkt der Eiserbachdamm, der den Rurstausee-Zufluss Eiserbach zum Vorbecken Eiserbach aufstaut, und an sein Südende unmittelbar der Paulushofdamm, der die Rur und Urft zum Vorbecken Obersee aufstaut. Ohne den Obersee liegt der Stauraum des Rurstausees bei 181,8 Mio. m³. Besonderheiten des Rurstausees sind die Insel Eichert, die Halbinsel am Tonsberg und die Halbinsel Eschauel (mit gleichnamigen Badestrand), die je nach Wasserstand auch zu Fuß zu erreichen sind. Die waldreiche Insel Eichert erhebt sich als Ausläufer der Halbinsel am Tonsberg mit ihrer höchsten Stelle (ca. ) rund 36,5 m über das Stauziel () des Rurstausees. Etwa 500 m südwestlich dieser Insel befindet sich ein bei Vollstau wenige Meter hohes und entlang seiner Mittellinie gemessen rund 100 m langes Eiland, das ein Ausläufer der Eschauel-Halbinsel ist. Auf der Halbinsel am Tonsberg mit ihrem gleichnamigen Berg () befindet sich eine Burgwüstung (Kulturdenkmal). == Nutzung ==
Nutzung
Stromerzeugung Neben der Wasserstandsregulierung der Rur wird die Rurtalsperre zur Stromerzeugung genutzt. Das Speicherkraftwerk hat in Schwammenauel eine Francis-Turbine mit einer installierten Leistung von 9,5 MW und wird, zusammen mit dem Kraftwerk Heimbach, überwiegend in den Vormittagsstunden der Wochentage zur Abdeckung der Spitzenlast in Betrieb genommen. Die Generatoren der nachgeschalteten Staustufen Heimbach und Obermaubach haben 0,775 MW und 0,6 MW installierte Leistung, das Urftkraftwerk (gelegen an der Rur bei Heimbach) 15 MW. Der Vollständigkeit halber seien noch die Generatoren der Oleftalsperre erwähnt, die zusammen 3 MW installierte Leistung haben. Sie werden betrieben von der RWE Innogy. Seit Sommer 2011 gibt es Planungen, die Rutalsperre, mit einem noch zu errichtenden Oberbecken bei Schmidt, als Pumpspeicherkraftwerk (Pumpspeicherkraftwerk Rur) zu nutzen. Die Leistung dieses Kraftwerks würde dann 640 MW betragen und wäre somit eines der größten in Mitteleuropa. Trinkwasserentnahme Aus dem Obersee (Rur) wird sogenanntes Rohwasser zur Trinkwasseraufbereitung entnommen. Das Pumpwerk bei Rurberg pumpt das entnommene Wasser in die Kalltalsperre über den Heinrich-Geis-Stollen. Dort besteht eine weitere Stollenverbindung (Kallstollen) zur Dreilägerbachtalsperre. Unterhalb der Dreilägerbachtalsperre befindet sich die Wasseraufbereitungsanlage zur Trinkwasseraufbereitung und weiteren Verteilung ins Trinkwassernetz für den Kreis Aachen, Vaalser Raum und Teile Kreis Heinsberg. Aus diesem Grund bestehen auf dem Obersee strikte Beschränkungen in der Nutzung als Naherholungsfläche. Stauraum Rur-, Urft- und Oleftalsperre werden im Verbund betrieben und sichern mit ihren Stauseen die Verfügbarkeit von etwa 265 Millionen Kubikmeter Stauraum. Erholung & Wassersport Die Stauseen sind ein von Wassersportlern und Erholungssuchenden geschätztes Naherholungsgebiet. Der Betreiber der Talsperren, der Wasserverband Eifel-Rur, hat für die Nutzung der Gewässer Nutzungsbedingungen erlassen. Die Nutzung des Obersee ist für Wassersportler nicht zugelassen (Trinkwassergewinnungsraum). Auf den Stauseen verkehren die Ausflugsschiffe der Rursee-Schifffahrt. --> ==History==
History
The original dam was built between 1934 and 1938 from earth and stone, with an inner lining of loam, coming into service in 1939. During the Second World War, on February 10, 1945, to impede the advance of the Anglo-Canadian 21st Army Group during Operation Veritable, water was released from the sluice gates; this delayed supportive action (Operation Grenade) by the American Ninth Army for two weeks. Construction from 1955 to 1959 raised the height of the dam by 20 meters to its present height of 77 meters above the riverbed. == Headwaters and tailwaters ==
Headwaters and tailwaters
The headwaters of the Rur Reservoir, with their length in kilometres (km), according to the Deutsche Grundkarte map (sorted alphabetically): • Allersbach (2.9 km); from Buhlert Ridge flowing from the west-northwest, empties into the central section of the reservoir • Büdenbach (1.1 km); from the Kermeter flowing from the south, discharges near the dam wall in the northeastern part of the reservoir • Eschbach (1 km); from the Kermeter flowing from the south, empties into the northeastern part of the reservoir • Hohenbach (2.1 km); from the Kermeter flowing from the south, empties into the northeastern part of the reservoir • Lederbach (1.1 km); from the Buhlert Ridge near the hamlet of Klaus flowing from the northwest, discharges into the central part of the reservoir • Morsbach (1.2 km); from Schmidt-Eschauel flowing from the north, discharges into the central part of the reservoir • Rur (164.5 km), the main headwater, flowing from the south and emptying into the southern end of the reservoir; forms the only natural tailwater • Welchenbach (3.5 km); from the Monschauer Heckenland/from the direction of Simmerath in the west, discharges into the southern part of the reservoir • Wolfsbach (2.2 km); from the Monschauer Heckenland/from Steckenborn (Simmerath) flowing from the west, discharges into the southern part of the reservoir • Schilsbach, from Hechelscheidt/ Klaus, empties near Woffelsbach/ Schilsbachtal • Weidenbach, empties near Rurberg/ Weidenbachtal == Panorama ==
Literature
Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland, Peter Franke, Wolfgang Frey: DNK - DVWK 1987, == External links ==
tickerdossier.comtickerdossier.substack.com