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Eiskögele

The Eiskögele is a 3,426-metre-high (11,240 ft) mountain in the Glockner Group in the western part of the main Tauern chain, a range of the Austrian Central Alps. It lies right on the border between the Austrian states of Salzburg, Carinthia and East Tyrol and thus forms a tripoint. The mountain has the shape of an ice-covered horn with a mighty North Face, a prominent Northeast Ridge (Nordostgrat) and a sharp firn edge (Firnschneide) to the west. From its base, the Oberwalder Hut, it is easy to reach via the Pasterzeboden glacier. It was first climbed on 30 July 1872 by the tourist B. Lergetporer from Schwaz and mountain guides, Michel Groder and Josef Kerer. The first solo ascent of the mountain was achieved in August 1891 by Ludwig Kohn from Vienna as part of a crossing from the Schneewinkelkopf.

Lage und Umgebung
Das Eiskögele liegt an der Stelle, an der das westliche Ende des Glocknerkamms an den Tauernhauptkamm stößt. Im Norden, Osten und Süden ist es von Gletschern umgeben. Im Norden liegt das Ödenwinklkees, das bis zum Fuß der Eiskögele-Nordwand reicht, im Osten erstreckt sich der Schneewinkel auf dem Nährgebiet der Pasterze, dem größten Gletscher Österreichs, bis zu einer Höhe von 3420 Metern bis kurz unterhalb des Gipfels. Im Süden liegt das Laperwitzkees, das bis zum Gipfel hinaufreicht. Benachbarte Berge sind im Verlauf des Nordostgrats, getrennt durch die Untere Ödenwinkelscharte auf 3160 Metern Höhe, der 3261 Meter hohe Ödenwinkelschartenkopf und im weiteren Verlauf der Johannisberg mit 3453 Metern Höhe. Im Verlauf der nach Westen gerichteten Ödenwinkelwand mit ihren stark gezackten Türmen und der Hohen Schneid liegt der Hohe Kasten. Die Westflanke des Eiskögeles fällt hinab bis ins Dorfer Tal, der nördlichen Verlängerung des Kalser Tals. Die nächstgelegenen bedeutenden Siedlungen sind das 11 Kilometer Luftlinie südlich gelegene Osttiroler Ködnitz bei Kals am Großglockner, und gut 20 km im Norden liegt im Pinzgau das salzburgische Kaprun. == Stützpunkte und Touren ==
Stützpunkte und Touren
Es ist anzunehmen, dass die Erstbesteiger von 1872 auf ihrer Tour einen anderen Berg bezwungen hatten. Auf Grund schlechter Orientierung und der damaligen, noch ungenauen Alpenvereinskarte, wähnten sie sich auf dem 3189 Meter Hohen Kasten, der aber knapp einen Kilometer in westlicher Richtung liegt. Das Eiskögele ist nur im Rahmen einer Hochtour mit entsprechender Ausrüstung und Gletschererfahrung zu erreichen. Der seit 1884 als solcher erkannte Normalweg führt von der Oberwalderhütte, auf 2972 Metern Höhe gelegen, aus in nordwestlicher, dann westlicher Richtung über die spaltenreiche Pasterze zum Oberen Pasterzenboden und dann zur Unteren Ödenwinkelscharte. Von dort aus gelangt man über den Nordostgrat zum Gipfel. Die Route erfordert Kletterkenntnisse im Schwierigkeitsgrad UIAA II bei einer Eisneigung von 40°. Der Höhenunterschied zwischen Scharte und Gipfel beträgt 256 Höhenmeter, und die Gehzeit beträgt, laut Literatur, 3½ Stunden von der Hütte aus. Durch die knapp 500 Meter hohe Eiskögele-Nordwand führen seit Mitte der 1920er Jahre auch sehr anspruchsvolle Kletterrouten, zum Teil auch kombiniert (Fels / Eis), mit Schlüsselstellen im UIAA Grad V und bis zu 60° geneigten Firnfeldern. --> == Sources and maps ==
Sources and maps
• Willi End: Alpine Club Guide Glocknergruppe, Bergverlag Rother, Munich, 2003, • Eduard Richter: Die Erschließung der Ostalpen, III. Band, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894 • Alpine Club map 1:25.000, Sheet 40, Glocknergruppe == References ==
tickerdossier.comtickerdossier.substack.com