MarketVolker Stelzmann
Company Profile

Volker Stelzmann

Volker Stelzmann is a German painter and graphic artist.

Life
Born in Dresden, Volker Stezmann was the third recorded child of a railway official Kurt Stelzmann and his wife Charlotte. He was born some eighteen months after a resumption of general European war had been triggered when Europe's two leading dictatorships had launched a military rerun of the Partitions of Poland. Stelzmann's father was killed in the fighting in 1944. Early in 1945 much of Dresden was destroyed by two nights of intensive bombing. Volker Stelzmann survived, but in 1948 the remaining family members relocated to Leipzig which is where Volker Stelzmann grew up and where for more than two decades he would build his artistic and academic career. After leaving middle school, between 1957 and 1960 he undertook an apprenticeship in precision mechanics, continuing with this type of work till 1963. (Baselitz, like Stelzmann, had begun his artistic career in the German Democratic Republic, although he had made his own "escape to the west", after falling foul of the country's political rulers, back in 1958.) Stelzmann retained his professorship at the Berlin University of the Arts (as the Fine Arts Academy had by now become) till 2006. Stelzmann schildert schon in den siebziger Jahren – manchmal drastisch, manchmal verdeckter – Szenen einer wilden Jugend im Osten wie im Westen, er zeigt soziale Konflikte und Deformationen, abgründige Einsamkeiten, Konflikte, Ausbrüche der Gewalt. Der Maler hatte als Beobachter im Osten wie kein zweiter an den politischen Umbrüchen im Westen, besonders an den Turbulenzen der 68er-Generation teilgenommen. Er verfolgte und malte das Baader-Meinhof-Drama bis zum kollektiven Selbstmord in Stammheim, betrauerte in einem Epitaph Dutschke, widmete Serien von Bildern den latenten wie den offenen Anarchisten, den Demonstranten und „Amokläufern" (so ein Bildtitel), der Apo samt knüppelnder Polizei, den Rockern und Punkern und mischte sich mit seinem Selbstbildnis und den Porträts seiner Freunde unter sie. Diese Bilder muten im Rückblick wie Prophetie an. Sie nahmen die Straßen-Demonstrationen und das revolutionäre Aufbegehren von 1989 vorweg. Sie geben aber auch eine Vorahnung von einer sozial verwahrlosenden, ziellosen und aggressiven Jugend, die heute die Straßen vor allem im arbeitslosen Osten unsicher machen. Damals dachten die DDR-Aufseher, ihr Maler habe nur den bösen, dekadenten Westen im Visier und übersahen, dass vor allem sie selber und die verdrängten und unterdrückten Jugendprobleme im eigenen Land gemeint waren. Stelzmann interessierten nie gesellschaftliche Zusammenhänge, nicht Ursache und Wirkung. Ihn bewegt auf vielfach exaltierte Weise der Mensch selber – der Täter und das Opfer und die vielen Statisten. Dabei machte er sich die Maxime von Dix zu eigen, dass Künstler nicht bessern und belehren, sondern radikal bezeugen sollen, ja dass sie die „Sünde" nicht verstehen und darstellen können, wenn sie diese nicht selbst begangen haben. ==Awards and honours (not necessarily a complete list)==
Awards and honours (not necessarily a complete list)
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